G r a u s c h n a u z e s   
                                gesammelte Werke
                
Hilfe zur Selbsthilfe 

Wappen der Stadt Overath

Ich war seit der Gründung bis zu seiner Einstellung Mitglied des Behindertenbeirates der Stadt Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis.
Der Behindertenbeirat wird zukünftig durch den Arbeitskreis für Senioren- u. Behinderte ersetzt, an dem ich als Vertreterin des AVE teilnehme.

Nach der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises „Senioren und Behinderte" am Mittwoch, 22. April 2015 um 17.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Hauptstraße 25
ist mehr über die Arbeitskreise der Stadt Overath zu finden unter  
http://www.overath.de
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AVE-Logo


Als Mitglied des AVE (Allergieverein in Europa e. V.) engagiere ich mich ehrenamtlich in der Selbsthilfearbeit, Kontakt auch über die Homepage des AVE http://www.allergieverein-europa.de.
Ich habe mich dem Allergieverein in Europa -AVE- angeschlossen, weil er hier eine Mittlerrolle zwischen der schulmedizinischen Richtung einerseits und der naturheilkundlichen und ganzheitsmedizinischen Erfahrung andererseits wahrnimmt. Ziele und Struktur sind dergestalt, daß Mitglieder zum einen die Lobby stärken, zum anderen selber von dem zur Verfügung stehenden Wissen profitieren. Interessierte können auch ihr eigenes Wissen einbringen - damit anderen helfen.


Am 27. Sept. 2014 anlässlich der 25. Jahrestagung wählte die Mitglieder- versammlung des Allergie-Vereins in Europa e.V. - Verein zur Förderung der ganzheitlichen Behandlung allergischer Erkrankungen in Europa e.V. - (AVE) einen neuen Vorstand.
Der Vorstand des AVE: Andreas Steneberg (1. Vorsitzender), Cindy Marjchal, Reinhard Bursitzke, Karlheinz Müller, Birgit Gürke-Lang
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Peter Axt, Prof. Dr. Norbert Bethge, Dr. Anne Calatin, Prof. Dr. Friedhelm Diel (Vorsitz), Prof. Dr. Madleine Ennis, Dr. Michael Gagel-mann, Prof. Dr. Ingrid Gerhard, Prof. Dr. Crispin Gigante Pjrez, Prof. Dr. Roman Khanferyan, Prof. Dr. Georg Koscielny, Dr. Hans-Jürgen Reimann, Prof Dr. Hans Schubert, Prof. Dr. Klaus-Michael Taube, Dr. Jürgen von Rosen, Dr. Klaus-Michael Weber.
Die neue AVE-Geschäftsstelle: Walter-Jost-Str. 20, D-58638 Iserlohn
Tel.: 02371 – 923 5310, Bürozeiten: Mo – Fr. 10:30 Uhr bis 12.00 Uhr
Kontakt per eMail: ave Minus allergie at online Punkt de
Informationen, Tagungsberichte und archivierte Beiträge sind weiter auf der Homepage des AVE zu finden: http://www.allergieverein-europa.de

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Ferner bin ich engagiert mit meinen Erfahrungen
im Kreis der Schwarzmondfrauen -

Gemeinschaftsprojekt und Wissensportal von Frauen für Frauen.
Ich lade ein zu einer spannenden Reise
durch ge- und erlebtes Wissen in vielen Frauenleben.
Mehr darüber lässt sich dort genau nachlesen:

http://www.schwarzmondfrauen.de.
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Visionen
Wenn es uns gelingt, über das Leid, das wir erfahren haben
— und aus dem heraus wir die Selbsthilfegruppen gegründet haben —
die Umwelt, die sozialen Strukturen und das Miteinander so zu verändern,
dass ein gesünderes, sozial reicheres und vielfältigeres Leben möglich ist, in dem
körperliche, geistige und soziale Einschränkungen nicht ausgegrenzt werden,
dann haben wir viel erreicht.

Wenn ich davon ausgehe, dass es so etwas wie einen siebten Sinn,
eine durch Einschränkung geschärfte Wahrnehmung und Emotionalität gibt,
also Fähigkeiten, die aus Einschränkungen geboren werden
und die auf dieser Seite über das - "Normale“ hinausgehen -
wenn wir diese Fähigkeiten, Wahrnehmungen, Beobachtungen und Handlungen
zusammenbringen,
dann müsste da etwas ganz Besonderes bei herauskommen.

Lasst uns den Fokus auf
eine positive Zukunft,
auf Miteinander und nicht Gegeneinander,
kurz auf Lebensfreude
richten
und sehen,
was wir verändern können und
wie wir vorgehen können, um
dieses Ziel zu erreichen.
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LaLoba ~ La Que Sabé - über den Knochen den Canto Hondo sing ~

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Mein Spirit der Wolf
(Übersetzung)



Ich war dort für Stunden jeden Tag
für Monate, Jahre
Langsam näherte er sich
Hat mich angeschaut
Er fühlte meine Gefühle
Ich fühlte die seinen
Wir waren Eins,
aber konnten uns nicht finden
Ich liebte ihn
Er vertraute mir
Ich sah seine Schönheit
Ich bewunderte seine Freiheit
Er beklagte meine Traurigkeit
Und fühlte mein Elend
Ich sprach zu ihm,
sanft wie Seide
darüber, wie ich litt
Manchmal weinte ich, häufig weinte ich
Er saß ruhig und hörte zu
Es schien als würde Er verstehen
Als er es wagte näher zu kommen und mich zu beschnuppern
Ließ mich meine Hand durch sein weiches Fell streicheln
Man konnte ein Heulen hören
Als ich es wagte
Der Wolf
gab mir die Stärke zu wagen
einen Schritt vorwärts zu gehen
meinen Schrei hören zu lassen
Er war meine Stärke
und mein Mut
Er war getrennt von mir
Er war mein Spirit...
Autor: Camilla M. Drakenborg,elfwood
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Vor einigen Jahren fand ich Anschluß zum Arbeitskreis im Frauenforum am Wohnort und initiierte hier "Hilfe zur Selbsthilfe". Einige umwälzende Ereignisse meines bisherigen Lebens wurden bekannt und frau bat mich, darüber zu berichten:
Ich bin eine "Universal Reactor", d.h. chemikaliengeschädigt,
Chemikaliensensibel wahrscheinlich schon länger als bisher angenommen, Recherche ergab erste Belastungen durch intensiven Salmiakgeist-Kontakt in der Lichtpauserei im Ausbildungsbetrieb, permanent täglich über 2 Jahre.
Weitere wurden bekannt 1984: Anamnese und Testungen Klinische Ökologie, bei Dr. Runow, IfU Bad Emstal, später nochmal bei Dr. Friedrichsen - damals Inzell.
Toxine: Parfüm und die darin verwendeten synthetischen Duftstoffe -Moschusverbindungen-, (während es mir nichts ausmacht, an meinen Duftrosen im Garten zu riechen).
Salmiakgeist: Kreislauf, Stimmbänder, Kehlkopf, Bronchien;
Amalgam: verschiedenste Symptome, Mercurialismus: Kopfschmerzen, Haarausfall, nächtlicher Speichfluß (Entfernung und mehrere homöopathische Ausleitungen, Kieferbehandlung steht noch an); Autoabgase = Benzol; Lösungsmittel = Büromaterialien (Tipp-Ex, Filzschreiber, Text-Marker, Kohlepapier, Durchschreibe-Papiere, Druckerschwärze, Toner); Desinfektionsmittel = Ethanol, Formaldehyd, Phenol; Holzschutzmittel = Lindan, PCP u.a. (Xylademon, Xyladecor);
Medikamente = sowohl Wirk- (ASS,Paracetamol), als auch Zusatz- und Konservierungsstoffe (Sulfite, Parabene) und einige andere
(Psychopharmaka = u.a. Alival - s.Fernsehsendung Monitor: Gesucht wird.... eine Todesursache - ich hatte Glück - ) dazu noch Fungizide, Herbizide = Maisanbau, Pestizide = Obst- und Weinanbau, Wachstumshemmer = Cyolhalm, Chlormequat (Verwendung im Getreideanbau und bei Lagerung von Feldfrüchten -Kartoffel-).
Es entwickelte sich dadurch bedingt das Krankheitsbild multipler Allergien mit Betroffenheit der oberen und unteren Luftwege, Magen- und Darmsymptomatik, Muskeln und Gelenke, Lymph- system, Haut, Herz und Kreislauf und im weiteren Verlauf jetzt noch eine Toxische Polyneuropathie.
Intoxikationsort: Ursächlich - wer weiß das jetzt noch? Es hätte jeder Bereich sein können, Risiken gab es sowohl am Arbeitsplatz, im Wohnumfeld, durch die frühere Ernährung, ärztl. Behandlungen,

als auch bei meinem früheren Hobby (Bleiverglasung und Tiffany-Art).


Diese Bereiche geben jeder für sich alleine eine abendfüllende Schilderung - vielleicht mal demnächst oder wer diesbezüglichen Rat braucht -
per Mail: LaLoba dot Wolfshoehle at gmx dot de.
Gesundheitliche Schädigungen: Allgemeine Infektanfälligkeit. Ich war asthmakrank. Ab und zu plagen mich allergische Konjunktivitis, Rhinitis, Gehör; Neurodermitis (endogenes Ekzem); Nahrungsmittelallergien, Allergische Arthritiden (Gelenkbeschwerden), sowohl Sofort-Reaktionen vom Typ I und Typ-I-Reaktionen mit verzögerter Wirkung, als auch Reaktionen vom klassischen Spättyp auf viele alltägliche ganz normale Stoffe, sowie die zuvor erwähnten, heutzutage gängigen Chemikalien und sogar auf Medikamente, also P A R (pseudo-allergische Reaktionen), ab und zu die ganze Candida-Symptomatik rauf und runter. Lymphsystem, Kreislauf, Herz, Darm, Muskeln, Gelenke. Parfümallergie. Seit Nov.1999 gibt es dann noch die schulmedizinisch gesicherte Diagnose „Toxische Polyneuropathie" durch Amalgam und Holzschutzmittelbelastung (ich hab das Gift bei unserem Eigenheimbau selbst verstrichen).
Anzahl der medizinischen Befunde:
Irgendwann hörte ich auf, sie zu zählen Schwerbehindert zu: 60 %
MCS anerkannt: behandelnder Arzt am Wohnort unterschrieb und stempelte den MCS-Ausweis der MCS-SH-Gruppe.
Keine weiteren Anträge gestellt (seit 1992 seitens BfA Erwerbsunfähigsrente bewilligt bei vorangegangener Klage meinerseits zuletzt vor dem Landes-Sozialgericht Essen, rückwirkend auf 1988 (Rentenantragstellung).

Symptome heute bei Chemikalienkontakt: Kreislaufbeschwerden, versagende Stimmbänder, Kehlkopf; Bronchitiden; Mercurialismus: Kopfschmerzen, Haarausfall, nächtlicher Speichfluß. Es entwickelte sich ein Krankheitsbild multipler Allergien mit Betroffenheit der oberen und unteren Luftwege, Magen- und Darmsymptomatik, Muskeln und Gelenke, Lymphsystem, Haut, Herz und Kreislauf. Toxische Polyneuropathie.
Auf diese Chemikalien reagiere ich heute am schlimmsten: Salmiakgeist, Parfüm, Amalgam, Autoabgase = Benzol; Lösungsmittel = Büromaterialien (Tipp-Ex, Filzschreiber, Text-Marker, Kohlepapier, Durchschreibe-Papiere, Druckerschwärze, Toner; Desinfektionsmittel = Ethanol, Formaldehyd, Phenol; Holzschutzmittel = Lindan, PCP u.a. (Xylademon, Xyladecor); Medikamente = sowohl Wirk- (ASS,Paracetamol), als auch Zusatz- und Konservierungsstoffe (Sulfite, Parabene) und einige andere (Psychopharmaka = u.a. Alival -s.Fernsehsendung Monitor: Gesucht wird.... eine Todesursache - ich hatte Glück-) und auch Fungizide, Herbizide = Maisanbau, Pestizide = Obst- und Weinanbau, Wachstumshemmer = Cyolhalm, Chlormequat (Verwendung im Getreideanbau und bei Lagerung von Feldfrüchten -Kartoffel-).
Was hat gesundheitlich am besten geholfen: Vermeidung der erkannten Risiken.
Ganzheitliches Denken und Handeln:
Am 1.2.94 hatte ich Gelegenheit, den AVE Allergieverein in Europa e.V. beim Frauenforum Overath mit einem Referat vorzustellen. Zurückblickend kann ich sagen, daß das Thema dieses Abends "Allergien": -Ganzheitliches Denken und Handeln- für mich zur Lebensnotwendigkeit wurde, um überhaupt bestehen zu können.
Irgendwann in den letzten Jahren zog ich Bilanz und wußte, daß es wie bisher nicht weitergehen konnte. Schulmedizinisch "austherapiert", gab es nur noch diese ganzheitliche Richtung, die meiner jetzigen Erfahrung nach für mich die einzig erfolgversprechende ist. Wege dorthin gibt es viele.
Ich selbst mußte mehrere Schritte und Wege kombinieren. Ich fand viele Möglichkeiten, viele Verfahren. Ich informierte mich, lernte andere Menschen und Ansichten, andere Therapieformen, andere Anschauungsweisen kennen. Ich sondierte und probierte, begann mein Leben umzukrempeln: Änderte mein Wohnumfeld, meine Ernährung, meine Lebensweise, die Therapien.
Um manche verordnete Therapie mußte und muß ich auch heute noch zwecks Gewährung (Erstattung gab es nur früher) durch die Krankenkasse hart kämpfen.
Vieles was geholfen hat bzw. auch heute noch hilft, mein Leben etwas erträglicher zu gestalten (sei es mein Umfeld oder Medikation) ist nur durch privaten finanziellen Einsatz zu realisieren - d.h. ich mache jeden Monat eine Zwangsspende an die Krankenkasse.
Vorstehende Ausführungen sind nur als Überblick zu betrachten, als Möglichkeiten ganzheitlicher Therapien - als Denkanstöße. Frau/Mann müssen sich ihren ganz persönlichen Weg suchen, oft ist es auch erst eine Kombination aus mehreren Therapien, die den Erfolg bringt. Ganzheitliche Erfahrungsheilkunde lehrt auch, daß nicht jeder Behandler jedem Patienten helfen kann. Heilen müssen wir uns selbst.
Ärzte, die verschiedensten Therapeuten und Heilpraktiker geben Hilfestellung und stellen das nötige Rüstzeug für unseren "Inneren Arzt" zur Verfügung.

Trotz der, wie vorgeschildert, sich entwickelten toxischen Polyneuropathie - oder gerade dadurch prädistiniert für diese Selbsthilfearbeit, bin ich wieder - allerdings in ganz bestimmten Grenzen, aktiv.
Es ist ein sehr gutes Gefühl, noch etwas in Bewegung zu setzen, wenn auch die eigenen gesundheitlichen Belastungen oft geradezu "bremsende" Funktion haben.

Ein Autoren-Fernstudium vermittelte mir das nötige Know-how und seitdem schreibe ich den einen oder anderen Beitrag zum Thema, so auch in dem Vereinsorgan des AVE (Allergieverein in Europa e.V.) der Zeitschrift "Umwelt & Gesundheit" und für die Selbsthilfegruppe MCS (Multiple Chemical Sensitivity), die ich beide auch in Form von schriftlichen und telefonischen Beratungen und Versendung von Info-Material unterstütze. Ferner halte ich deutschsprachigen Kontakt zu Selbsthilfegruppen in Australien, Schweden und USA.

In der 1986 am Wohnort gegründeten Selbsthilfegruppe betreute ich zuletzt über 250 Mitglieder. Mit und mit ziehe ich mich aus dieser Arbeit zurück und überlasse die Aktivitäten Jüngeren.
Eine reduzierte Lebensqualität mit vielen Einschränkungen (nach Haussanierung besser) bestimmt auch heute noch meinen Alltag:
- Reisen mit Flugzeug, Bus, Bahn sind zum Roulette geworden; selbst eine einfache Autofahrt kann/muß aber nicht problematisch sein,
- stark eingeschränkte Aktivitäten außerhalb des Hauses, das beginnt im Garten, wenn in der Nachbarschaft mit "Pflanzenschutzmittel"gespritzt oder Farbe gestrichen wird.
- Im Haus verbessern mir ausgeklügelte baubiologische Maßnahmen sowie Luftreiniger, Spezial-Staubsauger (Rainbow), Wasserfilter u.a. die Lebensqualität.
- Seit 15 Jahren gibt es für mich keinerlei Fertigprodukte mehr. Ich koche mit Einzelzutaten, wie zu Großmutter's Zeiten, mahle das Getreide, backe mein Brot, bereite Joghurt selbst zu, aus Sojabohnen stelle ich Sojamilch und Tofu her und mache noch vieles andere mehr zur gesünderen, unbelasteten Ernährung. Meine Tipps und Erfahrungen werden demnächst auch hier zu finden sein.
- Meine Ausbildung zur Heilprakterin habe ich vor dem Abschluß und ohne Ablegung der Zulassungsüberprüfung abgebrochen, da mir klar wurde, daß ich diesen Beruf nie werde ausüben können. Ich führe jedoch diese Studien im privaten Rahmen für den ganz privaten Bereich fort und habe auch dadurch eine bessere Lebensqualität gefunden.

Hobbies:
Meine fünf Enkel, mein Garten, lesen, Musik, schreiben, Computing (allerdings z.T. nur eingeschränkt realisierbar, je nach Befindlichkeit)

Leitspruch:
Ich bin der schöpferische Meister meiner Welt (Price)

Wunsch für die Zukunft:
Allen von MCS betroffenen wünsche ich viel Erfolg bei den ureigensten Lösungsansätzen und viel Mut.
Allgemein mehr Verständnis, mehr Toleranz, weniger Ignoranz, für die Kindeskinder nicht mehr den Makel "Kanarienvogel im 3. Jahrtausend zu sein". Daß die Chemikalien-Problematik weltweit beachtet und endlich Maßnahmen zur Reduzierung der tagtäglichen Belastung ergriffen werden.
Aufnahme hochdosierter orthomolekularer Stoffe als Alternativen zu den oft durch Zusatzstoffe nicht verträglichen üblichen Medikamenten (Verordnungsfähigkeit) in den Leistungskatalog der Krankenkassen - speziell für den Kreis der Chemikalien-Verletzten, wegen erhöhtem Verbrauch - (z.B. Vit.B, C u.a.).

MEHR ALS NUR EIN HOBBY:
Ehrenamtliches Engagement in der SELBSTHILFE
"Selbsthilfe ist eine freiwillige, unentgeltliche, auf Solidarität Gleichbetroffener beruhende Dienstleistung am Nächsten. Die Lage des jeweiligen Nächsten ist dabei mindestens genauso misslich oder vortrefflich wie die eigene. Es besteht der Wunsch, diese soziale und/oder gesundheitliche Lebenssituation anderen Menschen mitzuteilen und zu bewältigen."

Freiwillig in der Selbsthilfe aktive Menschen sagen dazu:
> "Wir sind füreinander da und hören einander gegenseitig zu!"
> "Wir spenden Trost, haben aber auch Spass miteinander!"
> "Wir holen einander aus der Isolation, lernen einander zu trauen!"
> "Wir helfen bei der jeweiligen Lebensalltagsbewältigung, indem wir Erfahrungen austauschen und unentdeckte Fähigkeiten entfalten. Wir tragen dazu bei, die individuellen Lebenssituationen zu verändern und gewinnen echte Lebensfreude."
>> In der Gruppe müssen wir nicht lange erklären. Wir spüren Solidarität, fühlen uns verstanden und stärken uns dadurch gegenseitig!

Besondere Aspekte der Selbsthilfe
Was ist eigentlich das Besondere an der Selbsthilfe, das sie von anderen Formen bürger- schaftlichen Engagements unterscheidet? Dabei kommt es weniger auf das Trennende, vielmehr auf das Ergänzende an. In der Selbsthilfe aktive Menschen formulieren hier ebenfalls sehr klar:
> "Uns verbindet eine spezifisch eigene Betroffenheit, deshalb sind unsere Zusammenkünfte gefühlsbetonter und nicht selten auch intimer."
> "Unsere Gruppe bietet einen geschützten Raum, in dem das individuelle So-Sein oder auch Anders-Sein seine Akzeptanz findet."
> "Für uns ist die Selbsthilfegruppe mehr als nur ein Hobby. Wir bauen Hilfestrukturen auf, die sonst niemand bietet und bringen unsere Fachkompetenz ein."
>> Wir legen Grundlagen für eine flexible Hilfe zur existenziellen Lebensbewältigung.

Das Ehrenamt in der Selbsthilfe
Wenn Menschen in der Selbsthilfe über die eigenen Notwendigkeiten hinaus anderen helfen, dann wird aus dem Engagement in der Hilfe zur Selbsthilfe eine ehrenamtliche Tätigkeit.
Diese Leitthese findet auch bei den in der Selbsthilfe Aktiven nachhaltige Unterstützung:
> "Wir informieren und beraten grundsätzlich alle Betroffenen, nicht nur Gruppenmitglieder."
> "Unsere Aktivitäten sind vielfältig. Wir leiten Gruppen, knüpfen Kontakte für andere, bilden Netzwerke des Wissens, setzen uns mit neuen Medien auseinander, organisieren Veranstaltungen, gehen für unsere Interessen an die Öffentlichkeit, werden politisch aktiv...... Damit übernehmen wir Verantwortung für unsere Anliegen und zum Nutzen anderer."
> Unsere Motivation: "Andere sollen nicht so schlechte Erfahrungen machen wie wir."
> "Wir haben gute Erfahrungen in einer Selbsthilfegruppe gemacht als es uns schlecht ging. Wir geben dies gerne an andere weiter."
> "Wir organisieren das für unsere Aktivitäten notwendige Geld."
> "Wir arbeiten unentgeltlich, unsere Leistungen sind nicht bezahlbar und wir sparen der Gesellschaft viel Geld."

Was ist EHRENAMT?
"Unter ehrenamtlicher Tätigkeit versteht man grundsätzlich jede freiwillig erbrachte, nicht auf Entgelt ausgerichtete außerberufliche Tätigkeit, die am Gemeinwohl orientiert ist, auch wenn sie für einen Einzelnen erbracht wird." So definiert es der Deutsche Bundestag (Drucksage 13/5674).

Das von den Vereinten Nationen für 2001 ausgerufene "Internationale Jahr der Freiwilligen" verfolgte das Ziel, über ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement zu informieren und Menschen dafür zu begeistern.
Das wurde bundesweit z. B. unterstützt durch eine als Plakat- und Anzeigenserie organisierte Kampangne "Was ich kann, ist unbezahlbar" sowie der Internet-Homepage
www.freiwillig.de.
Obwohl die Selbsthilfe als Bestandteil des bürgerschaftlichen Engagements immer wieder mit aufgeführt und beschrieben wird, kommt sie - nicht nur in der Wahrnehmung der in der Selbsthilfe aktiven Menschen - in der aktuellen Debatte nur am Rande vor.

Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Selbsthilfearbeit "Hilfe zur Selbsthilfe", dazu auch diese eigene Homepage, die bereits seit dem 03.12.2001 16:54 Uhr online ist, mittlerweile mit Erweiterung und wird von mir fortlaufend aktualisiert.
Hier geht's zu
La Loba's Wolfshöhle (2), die Sitemap ist noch Baustelle. Von der dortigen Startsite gibt's ne Weiterleitung zur Site -La Loba's Wolfshöhle (1)-, mit ihren zahlreichen Kontakten, vielen interessanten Beiträgen und Links. Meine eigene HomePage bereichert meinen eingeschränkten Aktionsraum auf die vortrefflichste Weise und wurde für mich im wahrsten Sinne zum Tor zur grossen weiten Welt - eben Wide-World-Web *ganzdollfreu*. Sie gibt auch den besten Überblick über meine weitere Entwicklung - wie es mir gelang, mein Dasein lebenswerter zu gestalten, getreu meinem Leitspruch.

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